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Die 6 besten Accessoires für deinen Zero Waste Einkauf

Du hast dich entschieden, mehr Nachhaltigkeit und weniger Plastik in deinen Alltag zu integrieren? Sehr gut, du bist auf dem richtigen Weg! Gerade beim Einkaufen gehen kannst du diesen Vorsatz sehr gut in die Tat umsetzen. Eine gute Vorbereitung ist hier entscheidend. Mit den richtigen Hilfsmitteln wirst du es schnell schaffen, komplett plastikfrei zu leben. Ich zeige dir die Basis-Accessoires, die dein Leben ohne Plastik vereinfachen können!

Stoffbeutel statt Plastiktüten

Um unnötige Papier- oder Plastiktüten zu vermeiden, solltest du immer zwei bis drei Stoffbeutel für deine Einkäufe dabeihaben. Das nimmt nicht viel Platz weg und ist äußerst praktisch! Aus Stoffresten und mithilfe der Nähmaschine lässt sich ganz schnell ein Schmuckstück herstellen, das noch dazu einzigartig und individuell ist. Glücklicherweise gibt es aber für alle, denen das Nähen nicht so liegt, tolle Beutel im Handel oder Internet zu erwerben. Doch Stoffbeutel ist nicht gleich Stoffbeutel: Du solltest bei der Wahl besonders auf dessen Herkunft und Herstellung achten. Viele kostengünstige Varianten  aus dem Supermarkt (selbst in Biomärkten) werden in Indien oder Pakistan unter mehr als zweifelhaften Konditionen produziert, um hier als Preisschlager in den Geschäften oder auf Internetseiten zu landen. Das kann man nicht wirklich ökologisches und nachhaltiges Zero Waste Vorgehen nennen. Mit ein bisschen Recherche findest du allerdings auch tolle Beutel aus Bio-Baumwolle oder Leinen, die nachhaltig hergestellt werden. Bei My Little Steps haben wir hübsche, nachhaltige Leinenbeutel ausgewählt, die auf faire und soziale Art und Weise nur eine Stunde von unserem Büro entfernt produziert werden. Es ist perfekt für jegliche Lebensmitteleinkäufe geeignet, ob Obst und Gemüse oder Brot bis hin zu feinen Lebensmitteln wie Getreide und Grieß. Das Top-Accessoire für jeglichen Zero Waste Einkauf auf dem Wochenmarkt, beim Bäcker oder im Unverpackt-Laden!

stoffbeutel
Stoffbeutel

Gläser in jeglicher Größe

Vorratsgläser in verschiedenen Größen sind in vielen Situation ein toller Helfer. Ob als hübsche Deko in der Küche, gefüllt mit Reis, Nudeln oder Haferflocken, oder aber auch beim Einkauf für spezielle Lebensmittel – sie sind DAS unverzichtbare Accessoire. Woher kriegst du sie? In den meisten Haushalten finden sich schon eine Menge Gläser, die sich von diversen Einkäufen angesammelt habe. Diese kannst du weiterverwenden, um deine Lebensmittel im Regal zu Hause zu lagern. In den Unverpackt-Läden kannst du deine eigene Gläser mitbringen und deine Ware direkt hineinfüllen*. Da diese natürlich etwas wiegen, kannst du aber auch auf Stoffbeutel zurückgreifen und erst zu Hause deine Lebensmittel umfüllen. Kleine Gläser sind super praktisch auf dem Markt, um zum Beispiel Oliven oder Tapenaden direkt hineinfüllen zu lassen.

Wenn du nicht genug Gläser zur Verfügung hast, achte beim Kauf darauf, dass deine Gläser hermetisch (also luftundurchlässig) und hygienisch sind. Bei My Little Steps haben wir uns entschieden elegante, resistente und besonders leichte Gläser anzubieten. Du kannst zwischen verschiedenen Deckelfarben wählen, um Abwechslung und Farbe in deine Küche zu bringen und dich in deinem Küchenschrank schnell zurechtzufinden. Der Vorteil der Borosilikatgläser ist vor allem die Hitze- und Kältebeständigkeit, du kannst sie also gefahrlos spülen, im Kühlschrank aufbewahren und sogar einfrieren.

Wähle zwischen verschiedenen Größen und dekoriere deine Zero Waste Küche ganz nach deinem Geschmack!

*In Zeiten von Corona ist der Einkauf in Unverpackt-Läden ist nach wie vor sicher und bedenkenlos möglich! Mehr Infos über die neuen Hygiene und Schutzmaßnahmen in den Unverpackt-Läden findest du z.B. hier.

Obst- und Gemüsesbeutel

Nie wieder Plastiktüten im Supermarkt! Kleinere Säckchen aus Baumwolle sind super praktisch für lose Obst- und Gemüseeinkäufe. Die Kassiererin sieht sofort, was drin ist, und das Tara-Gewicht ist ebenfalls aufgedruckt um Rechenfehler zu vermeiden. Du findest in Zero Waste Online Shops wie My Little Steps zum Beispiel die von Redecker, die wir besonders hübsch finden!


Brotbeutel

Wusstest du, dass wir in Deutschland noch immer 64 Einwegtüten pro Kopf und Jahr verbrauchen? Und die meisten davon werden nicht mal eine Minute lang verwendet, und natürlich direkt weggeschmissen. Weltweit macht das 1 Billion überflüssige Tüten jährlich, denen der Kampf angesagt werden muss. Der tägliche Gang zum Bäcker deines Vertrauens ist für viele eine essenzielle Gewohnheit. Noch wichtiger also, hier den plastikfreien Weg einzuschlagen! Denn auch Einweg-Papiertüten (wenn man auch denken könnte, sie seien besser als ihre Kollegen aus Plastik) landen im Müll. Zudem sind sie meist chemisch behandelt, um reißfester zu sein, und somit schwierig zu recyceln. Wir empfehlen dir ein tolles Accessoire, damit du auch hier plastikfrei und nachhaltig unterwegs bist: Den Brotbeutel. Damit hast du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn er dient dir erstens als Transportmittel beim Bäcker vor Ort, und zweitens als schickes Accessoire auf dem Küchentisch, um das Brot würdig zu präsentieren! Verschiedene Motive erlauben dir, das perfekte Schmuckstück für deine Küche zu finden. Der Brotbeutel ist zudem leicht und platzsparend sowie natürlich BPA- und PCV-frei. Durch die Corona-Maßnahmen akzeptieren manche Bäcker derzeit leider keine Stofftaschen, aber da es keinen fundierten Grund für dieses Vorgehen gibt, kannst du deinen Lieblingsbäcker bestimmt nett überzeugen. 😊


Vorratsdosen

Langsam aber sicher gestaltet sich ein Umdenken in den deutschen Supermärkten. Immer mehr Händler akzeptieren, dass du deine eigenen Dosen mitbringst, um an der Frischetheke Käse- und Wurstaufschnitt direkt dort hineinzufüllen. Das freut das Zero Waste Herz! Corona hat uns da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht und man beobachtet nun häufiger das Gegenteil der positiven Bewegung. Wenn die Läden deiner Gegend noch nicht so weit sind, kannst du es aber auf alle Fälle beim Metzger und auf dem Wochenmarkt versuchen. Vielleicht schauen sie beim ersten Mal etwas irritiert, aber werden sich daran gewöhnen und, wer weiß, dich sogar unterstützen. Erkläre ihnen deine Gründe und trage so dazu bei, dass sich eine nachhaltige Lebensweise bei immer mehr Leuten einstellt.

Welches Material solltest du wählen? Das Ziel, plastikfrei zu leben, kannst du auch hier weiterverfolgen, wenn du statt herkömmlicher Plastikdosen Alternativen findest. Glas hat viele Vorteile: sehr resistent, kein Problem in Mikrowelle und Spülmaschine und es gibt keine Schadstoffe an deine Lebensmittel ab (im Gegensatz zu Plastik). Nachteil – es wiegt eine ganze Menge und ist zerbrechlich. Man kann eben nicht alles haben! Oder doch? Wer lieber kein Glas verwenden will, sollte sich die Ajaa Naturbox mal genauer anschauen. Die Dose sollte zum Beispiel aus 100% nachhaltigen Rohstoffen (wie Bambus oder Zuckerrohr) hergestellt sein. Wenn sie noch dazu aus deutscher Produktion stammen, verursacht dein Kauf weniger Transportwege (und somit CO2-Emissionen) – super!

Ein robuster Einkaufskorb/-tasche

Zum Transport deiner Einkäufe brauchst du schlussendlich eine robuste Tasche. Wie so oft kannst du dich an der Generation Großmutter orientieren: Der gute alte Einkaufskorb hält so einiges aus, ist leicht zu reinigen und sieht noch dazu schick aus! Wenn er dir zu schwer ist rate ich dir, auf Jute zu setzen. Ein super Material, da es sehr robust ist, und dennoch nicht viel wiegt. Du kannst den Jutebeutel sogar falten und nahezu ewig verwenden!

Jutetasche

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